WORLD OF ALEC XANDER

Land Of Monsters

 

Als er jung war und in den Spiegel schaute,
dachte er, die Welt sei ein wundervoller Ort.
Er wurde älter und erkannte, dass er mit seiner Annahme völlig danebenlag.
Dämonen gaben sich als Menschen aus.
Sie waren überall.
 
Der kleine Junge begriff schnell, dass er anders war.
Anders als der Rest der meisten Humanoiden.
Er verstand nicht wieso.
In jungen Jahren fühlte er sich auf dieser Erde nicht zu Hause.
Niemand war wie er.
 
Auf der Suche nach einem Wesen, das ihm glich, verzweifelte er gänzlich.
Er wurde älter, lernte mehr und mehr, was Schmerz wirklich bedeutet.
Gewalt und Verachtung gehörten zum Alltag.
Die Einsamkeit wurde seine stetige Begleiterin.
Er war allein.
 
Er liebte, obwohl er nie Liebe erfahren hatte.
Sein ganzes Herz schenkte er einem Menschen, der das Geschenk nicht zu schätzen wusste.
Der junge Mann fiel in ein schwarzes Loch.
Eine unendliche Tiefe ohne Boden.
Aber er schrie nicht, vergoss keine Träne.
 
Der junge Mann machte eine Metamorphose durch.
Er blühte regelrecht auf und begann das Gerede der Ungeheuer zu ignorieren.
Doch die Teufel gaben einfach keine Ruhe.
Wie dicke, fette, mit Eiter gefüllte Schmeißfliegen summten sie um ihn herum.
Irgendwann fing er an zu lachen.
 
Für viele war er ein Perversling, billig und untalentiert.
Sie sagten, er sei nicht normal.
Und über diese Worte war er überaus froh.
Sie machten ihn glücklich, denn sie besagten, dass er nicht zu diesen Zombies gehörte.
Er musste ein Alien sein.
 
Trends zu folgen, war nicht seine Art.
Er machte seine eigenen.
Nichts lag ihm ferner, als anderen zu gehorchen.
Von niemandem ließ er sich etwas vorschreiben.
Der Mann lebte nach seinen eigenen Regeln.
 
Dieser Typ wurde Maximum Perverse.
Er schockierte seine Umwelt mit entblößter Haut,
nutzte sein Gehirn, machte sarkastische Bemerkungen.
Das Gemecker und das fehlende Verständnis für seine Taten waren immens.
Doch das Lächeln in seinem Gesicht war bei weitem größer.
 
Er war dankbar für das Herz, das unentwegt in seiner Brust schlug,
und für die Luft, die er atmen konnte.
Dankbar für die Mutter, die ihn nicht traditionell großgezogen hatte,
und seinem Bruder, dem er einst die Windeln hatte wechseln müssen.
Dankbar für alle Menschen, die zu ihm hielten.
 
Wenn der Mann heute in den Spiegel schaut, weiß er,
dass er auf einem Planeten voller Monster lebt.
Er scheint der Einzige seiner Art zu sein.
Außergewöhnlich und ansehnlich.
Real.